header
   
 
Homöopathie
Hahnemann

Die Homöopathie ist neben der Akupunktur die wohl am weitesten verbreitete Methode unter den Naturheilverfahren. Als ihr Begründer gilt Samuel Hahnemann, der die Methode Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt und dokumentiert hat. Der Name leitet sich aus den griechischen Begriffen hómoios (das gleiche) und páthos (das Leid, die Krankheit) ab und bedeutet soviel wie "ähnliches Leiden". "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt" oder auch "similia similibus curentur" formulierte bereits Hahnemann den Grundgedanken seiner Heilmethode. Man spricht daher bei der Auswahl eines homöopathischen Arzneimittels von der Berücksichtigung des Ähnlichkeitsprinzips. Das heißt das entscheidende Auswahlkriterium für ein bestimmtes Mittel ist, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen kann wie die, an denen der Kranke leidet. Zu diesem Zweck werden Arzneimittelprüfungen durchgeführt, deren Ergebnisse als sog. Arzneimittelbilder in der Materia Medica nachgelesen werden können.

Wissenswertes über die Homöopathie

Globuligläser
  • Die Wirkstoffe homöopathischer Arzneien stammen aus dem Pflanzenbereich, aus Mineralien, Metallen, Salzen und der Tierwelt.
  • Höhere Verdünnungen als 1:1024 (entspricht D24 oder C12) enthalten theoretisch kein einziges Molekül der Ausgangs­substanz mehr. Dieser Verdünnungsgrad entspricht ungefähr dem Auflösen einer Kopfschmerztablette im Atlantik.
  • Ein homöopathisches Repertorium ist eine Sammlung von Symptomen und die dazugehörenden Arzneimittel aus verschiedenen Arzneimittellehren (Materia medicae). Es ist sozusagen das Nachschlagewerk des Therapeuten.
  • Die Homöopathie wird oft zu Unrecht mit der Phytotherapie gleichgesetzt. Beide Therapiearten zählen zwar zur Naturheilkunde, unterscheiden sich jedoch in wesentlichen Aspekten wie z.B. Herstellung, Mittelwahl und Dosierung.

Wirkungsweise

  • Stimmen die Symptome einer Arzneimittelvergiftung mit denen einer Krankheit überein, so wird diese Krankheit durch dieses Arzneimittel in höherer – das heißt ungiftiger – Verdünnung („Potenz“) geheilt.
  • Die Wirkung der homöopathischen Mittel wird durch Information ermöglicht, die nicht molekular gespeichert und übertragen wird sondern mittels spezieller Frequenzmuster "Abdrücke" in Wasserclustern hinterlassen, die dann an andere Wassercluster z.B. in unseren Zellen weitergegeben werden.
  • Nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels kann in seltenen Fällen eine vorübergehende Verschlimmerung der Symptome auftreten. Diese Erstreaktion (auch Erstverschlimmerung genannt) ist im allgemeinen unbedenklich und kann als Zeichen dafür gewertet werden, dass das richtige Arzneimittel gewählt wurde.

Anwendungsgebiete

  • Grundsätzlich zur Behandlung aller Krankheiten bei allen Tierarten geeignet.
  • Im § 58 AMG (Arzneimittelgesetz) ist vorgeschrieben, dass bei lebensmittelliefernden Tieren ausschließlich Tierarzneimittel anwenden dürfen, die für die jeweilige Tierart und Erkrankung zugelassen sind. Dies gilt auch für homöopathische Arzneimittel.

Behandlung

Hände
  • Einnahme von Globuli, Tabletten oder Dilutionen oder Injektionen in der empfohlenen Dosierung und Potenz.
  • Durch die Mundschleimhaut wird die Information am besten aufgenommen, deshalb bei oraler Gabe am besten in die Backentaschen legen und zergehen lassen.

Weiterführende Informationen


 
     
   
     
Zähler